Sicherheitshinweise

Sicherheitshinweise · Memory Bloom
Memory Bloom

Sicherheitshinweise
Ätherische Öle

Damit du ätherische Öle sicher, bewusst und mit gutem Gefühl anwenden kannst.

Ätherische Öle sind hochkonzentrierte Pflanzenauszüge — kraftvoll und wirkungsvoll. Mit dem richtigen Wissen kannst du sie sicher und verantwortungsvoll einsetzen.

01

Nie unverdünnt auf die Haut

Ätherische Öle sind hochkonzentriert und dürfen in der Regel nicht unverdünnt auf die Haut aufgetragen werden. Sie werden immer in einem Trägeröl verdünnt — zum Beispiel Jojobaöl, Mandelöl oder Kokosöl.

Empfohlene Verdünnung Erwachsene: 1–2 % (2–4 Tropfen ätherisches Öl auf 10 ml Trägeröl)
Ältere Menschen & empfindliche Haut: 0,5–1 % (1–2 Tropfen auf 10 ml)
Kinder ab 3 Jahren: 0,5 % — nur nach fachkundiger Beratung

Ausnahme: Lavendel und Teebaumöl können in kleinen Mengen unverdünnt auf die Haut angewendet werden — aber auch hier gilt: weniger ist mehr.

02

Augenkontakt & Schleimhäute vermeiden

Ätherische Öle dürfen nie in die Augen, Ohren oder auf Schleimhäute gelangen. Bei versehentlichem Kontakt sofort mit einem fetten Öl (z.B. Olivenöl) reinigen — kein Wasser, da Öl sich nicht mit Wasser verbindet.

03

Schwangerschaft & Stillzeit

In der Schwangerschaft und Stillzeit ist besondere Vorsicht geboten. Viele ätherische Öle sollten in dieser Zeit nicht oder nur in sehr geringer Konzentration angewendet werden.

In der Schwangerschaft meiden Kampher, Pfefferminze (hoch dosiert), Rosmarin, Salbei, Thymian, Zimt, Nelke, Oregano und weitere — bitte immer fachkundige Beratung einholen.
04

Kinder & Babys

Bei Kindern unter 3 Jahren sollten ätherische Öle grundsätzlich nicht direkt angewendet werden. Bei älteren Kindern gilt eine sehr geringe Konzentration und fachkundige Beratung.

  • Pfefferminze nie im Gesicht oder Brustbereich von Kindern unter 6 Jahren anwenden
  • Eukalyptus bei Kindern unter 10 Jahren meiden
  • Immer außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren
05

Epilepsie & Erkrankungen

Bei bestimmten Erkrankungen sollten manche ätherischen Öle gemieden werden. Menschen mit Epilepsie sollten folgende Öle vermeiden:

  • Kampher, Rosmarin, Salbei, Fenchel, Hyssop

Bei Bluthochdruck, schweren Leber- oder Nierenerkrankungen sowie bei der Einnahme von Medikamenten bitte immer vorher ärztlichen Rat einholen.

06

Haustiere

Viele ätherische Öle sind für Haustiere giftig — besonders für Katzen, die Öle nicht abbauen können. Diffuser sollten nie in Räumen mit Katzen betrieben werden.

  • Katzen: fast alle ätherischen Öle meiden
  • Hunde: Teebaumöl, Zimt, Knoblauch, Zitrusöle meiden
  • Bei Unsicherheit immer Tierarzt befragen
07

Photosensibilisierung

Bestimmte ätherische Öle — vor allem Zitrusöle wie Bergamotte, Zitrone, Grapefruit — machen die Haut lichtempfindlich. Nach dem Auftragen auf die Haut sollte die Sonne für 12–24 Stunden gemieden werden.

08

Qualität & Lagerung

Nur naturreine, hochwertige ätherische Öle verwenden — synthetische Duftstoffe haben keine therapeutische Wirkung und können schaden.

  • Kühl und dunkel lagern
  • Gut verschlossen aufbewahren
  • Nicht in Plastikbehältern — Braunglasfläschchen sind ideal
  • Ablaufdatum beachten
  • Zitrusöle verderben schneller als andere Öle
09

Kein Ersatz für medizinische Behandlung

Ätherische Öle und Aromapflege sind eine ergänzende Möglichkeit zur Förderung des Wohlbefindens. Sie ersetzen keine ärztliche, therapeutische oder medikamentöse Behandlung.

Wichtig Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Unsicherheiten immer zuerst ärztlichen Rat einholen. Ätherische Öle sind kein Heilmittel.

Ätherische Öle sind ein wunderbares Geschenk der Natur — mit dem richtigen Wissen können sie dein Leben bereichern und dein Wohlbefinden sanft unterstützen.

Hast du noch Fragen?

Als zertifizierte Aromapraktikerin helfe ich dir gerne weiter.

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